Trans-European network: Donau corridor (in German)
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Bei dieser SUP geht es um die Entwicklung einer möglichst umweltverträglichen Verkehrsorganisation im Donaukorridor. Die Verkehrsträger Bahn, Schiff und Straße werden berücksichtigt. Die SUP bezieht sich inhaltlich auf den Bundesverkehrswegeplan, jedoch gibt es keinen parallelen Planungsprozeß, den die SUP begleitet. Die SUP übernimmt in diesem Falle in gewissem Maße Planungsfunktion. Ausgehend von der Bestandssituation im Verkehrsnetz und der Trendfortschreibung wird eine Öko-Variante entwickelt, welche die Umweltziele möglichst gut erreichen soll. Die Entwicklung der Öko-Variante erfolgt in einem Back-Casting-Prozeß. Das heißt, daß zuerst die Umweltziele definiert werden. Danach wird versucht, eine Alternative zu entwickeln, die diesen Zielen möglichst nahe kommt.
Die Bewertung erfolgt anhand der festgelegten Umweltziele, wobei raumplanerische, verkehrsorganisatorische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Der Alternativen-Vergleich erfolgt vorwiegend quantitativ (Berechnung von Emissionen, Flächenverbrauch, ...).
Bei dieser SUP erfolgt die Öffentlichkeitsbeteiligung durch die Präsentation von Zwischen- und Endergebnissen auf Behördenebene. Umweltgruppen oder NGOs sind nicht einbezogen. Es werden jedoch die betroffenen Behörden (auch Umweltbehörden) durch Befragungen und Stellungnahmen einbezogen.
Der Bericht ist sehr ausführlich und enthält sowohl Planungsaussagen als auch SUP-Aussagen. Sämtliche Detailergebnisse und Grundlagenrecherchen sind dokumentiert. Inwieweit die Ergebnisse in künftige Planungen einfließen werden, ist offen. Da sich die SUP auf keinen parallel laufenden Planungsprozeß bezieht, ist auch die Berücksichtigung der Ergebnisse schwer zu beurteilen.
